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Magnesium

Müdigkeit, Augenzucken ... Die Zeichen von Magnesiummangel erkennen

Magnesium ist ein Mineralstoff, der für das normale Funktionieren des Organismus unentbehrlich ist, denn er ist an mehr als 300 biologischen Reaktionen beteiligt.

Das in vielen Nahrungsmitteln vorhandene Magnesium - wie zum Beispiel in schwarzer Schokolade, Mandeln, Leinsamen - ist einer der häufigsten Mineralstoffe im Organismus. Der menschliche Körper enthält ca. 25 g Magnesium, wovon sich 50 bis 60 % in den Knochen und 25 % in den Muskeln befinden.

Magnesium ist eine Energiequelle und trägt insbesondere zum normalen Funktionieren des Nervensystems sowie zur Senkung der Müdigkeit bei. Es dringt allerdings manchmal nicht gut in die Zellen ein oder wird zu schnell von den Zellen ausgeschieden.

Wie kann ein Magnesiummangel erklärt werden?

Diese unzureichende Versorgung kann auf folgenden Gründen beruhen: 

  • Ein immer intensiverer Lebensrhythmus, wodurch der Bedarf erhöht ist.
  • Der Teufelskreis des Stress: Letzterer führt zum Ausscheiden des Magnesiums und diese Senkung verstärkt den Stress.
  • Die intensive Landwirtschaft verarmt die Böden: Dadurch verarmen auch die erzeugten Nahrungsmittel.
  • Das Ausmahlen von Getreide sowie der Trend zu verarbeiteten Lebensmitteln senken den Magnesiumgehalt.

Die ersten Anzeichen von Magnesiummangel

Der Hauptanteil des Magnesium (98 %) befindet sich im Zellinnern. Nur die Messung des intrazellulären Magnesiums ermöglicht eine wahre Aussage über den tatsächlichen Bestand im Organismus, aber derartige Untersuchungen werden nur von speziellen Labors durchgeführt.

Manche Anzeichen sind gute Indikatoren für eine Unausgewogenheit bezüglich Magnesium. Das gilt zum Beispiel für Müdigkeit, Stress, Krämpfe oder auch Augenzucken.

Wenn bei Ihnen eines oder mehrere dieser Anzeichen auftreten, sprechen Sie dies mit Ihrem Gesundheitsfachmann an.

Die ersten Anzeichen von Magnesiummangel

Wie kann die Zufuhr an Magnesium ergänzt werden?

Um die Zufuhr von Magnesium zu optimieren, wird geraten, zunächst einmal seine Ernährung umzustellen und bevorzugt auf Nahrungsmittel zu setzen, die einen hohen diesbezüglichen Gehalt haben, wie zum Beispiel Schokolade, Vollkornreis oder Krabben. Magnesiumhaltige Mineralwasser können ebenfalls einen alltäglichen Beitrag für Ihrem Organismus darstellen.

Stressbewältigung ist wichtig, denn dieser führt zum Ausscheiden von Magnesium über den Harn. Der Magnesiummangel fördert und verschlimmert selbst Stress.

In manchen Situationen (unausgewogene Ernährung, eine Phase von erhöhtem Stress, ...) ist es sinnvoll, seine nahrungsbedingte Zufuhr durch Ergänzungsmittel zu vervollständigen.

Somit müssen zwei Kriterien bei einer effizienten Ergänzung einbezogen werden:

  • Die Bioverfügbarkeit von Magnesium (seine gute Zellassimilation). Die löslichen organischen Salze (Aspartat, Zitrat, Lactat ...) werden besser absorbiert als mineralische Salze (Chlorid ...).
  • Die Assimilation und Rückhaltefähigkeit von Magnesium in der Zelle.

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